Heute Morgen ging es also weiter. Nach nur 5 km machten wir einen kurzen Stopp bei der Kapelle St. Gabriel. Sie steht in mitten eines Olivenhaines. Erbaut wurde sie im 12. Jahrhundert, als sich hier eine größere Straßenkreuzung befand. Eine Kreuzung gibt es noch und an ihr ein kleines Restaurant. Früher war hier zudem ein großer Sumpf, der mit Hilfe einer Fähre überquert werden musste. Das machte die Fährleute reich, die auch die Kapelle erbauen ließen.

Gegen Mittag kamen wir am Camping Municipal in Apt an. Sie bildet mit etwa 10.000 Einwohnern das Herz des Luberon. Von hier ist es nur ein kurzer Spaziergang in die Altstadt. Hier warten schattige Gassen mit vielfältigen Geschäften (Comicladen und Frisör habe ich gleich ausprobiert) und Plätze mit hübschen Brunnen auf einen.

Hier ist man auch im Zentrum des Lavendelanbaus, was man überall an den Duftsäckchen, Parfum und Seife sieht. Auch gibt es eine Keramikindustrie und beliebt sieht die kandierten Früchte. Wir haben uns ohne genaues Ziel durch die Gassen treiben lassen und schauten mal da, mal dort hinein.

Direkt am Campingplatz führt die Veloroute vorbei, die wir in den nächsten Tagen befahren wollen, so weit das Wetter mitmacht.