Da gestern die Stadt voll mit Marktständen war und all dem Trubel darum herum, sind wir heute noch einmal hinein gefahren. Durch die Felder hindurch, die mal nach Kamille riechen oder Blau leuchten von den vielen Lupinen oder dem Lein. Sonderkulturen findet man immer wieder. In Brens an der Tarnbrücke war Markt zu dem wir später zurück kamen.

Auf einem der vielen Kreisverkehre steht ein für den Stadtnamen verantwortlicher Hahn (s. o.). Heute wesentlich ruhiger umfahren wie gestern. Aus dem Marktplatz war ein schöner von Platanen beschatteter Platz geworden. An einer Längsseite war etwas Autoverkehr erlaubt, sonst war der Platz den Gaillac-Bewohnern vorbehalten.



Wir suchten Ecken aus, die wir gestern nicht aufsuchen konnten, wie der Platz vor dem Rathaus. Der hatte eigentlich mehr verdient als mit Autos vollgestellt zu sein. Da kein Markt mehr unsere Aufmerksamkeit auf sich zog, merkten wir, dass doch viele Häuser einer „Aufhübschung“ bedürfen. Und nach Beendigung unserer Runde fuhren wir nach Brens zurück.

Der Markt war klein, hatte aber einen tollen Bäcker und so etwas wie eine Garküche. Für uns hob die Verkäuferin die Deckel und wir suchten unser Mittagessen zusammen. Gudrun einen Fleischspieß mit Reis und grünen Bohnen und ich nahm ein Stück Schaffleisch mit Kartoffeln und Süßkartoffeln, die gut zusammen schmeckten.