Sête

Heute fahren wir mit den Fahrrädern nach Sête. Über Frantignan gibt es einen recht gut ausgeschilderten Fahrradweg. In Sête gibt es aber einige Stellen, wo der Fahrradweg abrupt aufhört und man sich in den dichten PKW-Verkehr einfädeln muss. Also absteigen und schieben, so kamen wir auch entgegen der Einbahnstraße vorwärts. A der Markthalle vorbei suchten wir uns auf dem Platz vor dem Rathaus, wie das letzte Mal, einen Tisch zum Mittagessen.

Hier hat man etwas Abstand vom städtischen Trubel und kann genüsslich die Leute beobachten. Gudrun suchte sich einen Fisch in Bouiabaisse-Sose mit Kartoffeln und Käsecreme aus, während ich mir die Miesmuscheln auf Sêter Art (gefüllt mit Hackfleisch) mit Spagetti schmecken ließ.

Auf einer nicht sehr ergiebigen Runde versuchte ich noch für uns neue Streetart-Malereien zu finden. Die sind wohl mehr im Norden der Altstadt zu finden.

Den alten Ortskern hinauf in Richtung Oberstadt fand ich noch einen kleinen botanischen Garten, wo vor allem die Aloen blühten.

Nach der Karte muss es eine Fortsetzung des Fahrradweges an der Küste entlang geben. Wir fanden einen, der aber kilometerlang durch Hotel und Appartement-Siedlungen zog, so dass wir kehrt machten, Obst, Gemüse, Brot und Käse einkauften, denn wer weiß, wann die Läden wieder geöffnet haben, auf jeden Fall haben die Bäcker über Ostern auf.

An Möwen und Flamingos vorbei erreichten wir nach etwa 40 km das Wohnmobil. Langsam füllt sich der Platz.

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