Ankunft in Frantignan

Wir haben das Mittelmeer erreicht. Es ist noch wärmer geworden, einen Pullover haben wir erst heute Abend wieder gebraucht. Die Strecke, der größte Teil war Autobahn, ließ sich trotz heftigem Verkehr gut meistern. Das Erreichen des Campingplatzes in Frantignan-Plage bei Sête war auf den letzten Kilometern ein stetiges rein und raus aus einem Kreisverkehr in den nächsten, aber dann standen wir doch im Campingplatz La Laguna, es war offen, doch es war Mittagspause.

Und nicht nur das, die Saison hat noch nicht richtig begonnen. Es lohnt noch nicht das Bureau zu besetzen, aber die Sanitäranlagen waren sauber und bereit. Wir haben das Wohnmobil einfach auf einen schönen großen Platz gestellt, angeschlossen und sind erst mal essen gegangen. Leider habe ich zu spät an Fotos gedacht, Capaggio vom Rind, Tintenfisch (Seiche) mit Pommes oder für mich Hünchen mit Gemüse im Wog und als Nachtisch aufgebackenes Schokoladentörtchen.

Auf dem Campingplatz vertröstete man uns wegen der Anmeldung bis morgen und da hier der Lebensmittelsupermarkt erst nächste Woche öffnet, sind wir mit den Fahrrädern in den Hauptort Frantignan hinein gefahren. Der große Supermarkt liegt aber noch ein Stück außerhalb in einer anderen Richtung, so dass wir uns in der Innenstadt umschauten. Wir fanden alles in verschiedenen Läden, die Wurst bei einer nordafrikanischen Metzgerei, die ein etwas für uns fremdes Angebot hatten.

Auf der Heimfahrt konnten wir nicht anders und mussten an der Pétanque-Arena anhalten und eine Weile beim Boulespielen zusehen. Es hat schon was, mal wieder in einen Ort, in dem es einem früher schon gefallen hat, zurück zu kehren.

Hinterlasse einen Kommentar