Cueva de los Verdes

Die Höhle der Familie Verdes wurde durch einen Lavastrom geschaffen, in dem die Ränder und die Decke zuerst abkühlten, während die Lava im Innern weiter fließt. So entstand ein an die 10 km langes Höhlensystem von dem man heute 1 km besichtigen kann.

Über eine Treppe steigt man in die Tiefe. Die Wege sind gut ausgeleuchtet und ebenso begehbar. Schnell betritt man eine sagenhafte Welt von bizarren Formen und Farben. An manchen Stellen haben Beleuchter nachgeholfen, was vor Ort gar nicht so auffällt, aber auf dem Foto um so mehr.

Der Weg ist manchmal so eng und niedrig, dass man in der Hocke vorwärts tapsen muss, dann erreicht man wieder Hallen mit bis zu 15m Höhe. Besondere Punkte sind eine kleine Konzerthalle und ein See in dem sich die Decke widerspiegelt.

Nach dem Auftauchen an der Oberfläche fuhren wir noch mal zu den weißen Sanddünen im Norden der Insel. Dort hatte ich eine Pflanze mit großen gelben Blüten gesehen. Es ist der „Gelbe Roman (Cistanche Phelypaea)“, eine parasitäre krautige Pflanze. Es gibt nur wenige kleine Parkplätze, so dass kein Tourismusrummel aufkommt und einige Nackedeis die kurzen Standabschnitte genießen.

Da wir noch etwas Zeit hatten, fuhren wir noch einige kleine weiß in der Karte eingezeichnete Sträßchen ab, genossen die Landschaft und den Blick über die Vulkane, bis sie in dunklen Regenwolken verschwanden. Ja, hat schon wieder geregnet. Ein kurzer Schauer, gut für die Natur und kein Problem für uns. Als wir vor unserem Appartement vorfuhren, war es schon wieder trocken.

Hinterlasse einen Kommentar