Von der Seine an die Maas

Unsere Erkältungen sind am Abklingen. Corona konnten wir ausschließen und von Sonne noch immer keine Spur, also einpacken und davon fahren. Gestern Abend suchte ich noch als Ziel die Marne heraus und bei der Suche nach einem offenen Campingplatz bin ich scheinbar an der Maas gelandet.

Nach dem Debakel in Paris vertrauten wir dem Navi nur noch begrenzt und suchten uns bewusst eine Strecke, die die größeren Städte mied. Hier in der Champagne ist das kein Problem: Die Ortschaften sind weit auseinander, die Straßen schnurgerade, so dass man den Tempomat einstellen kann und es laufen lassen.

Es hatte gerade 12 Uhr geschlagen, als wir in Nogent-sur-Aube einfuhren und gleich am Anfang eine Brasserie sahen. Klar, anhalten. Als wir zur Tür herein traten, stand an der Bar alles voll mit Männern. Es sah aus, als wäre ein Treppe tiefer im Restaurant schon alles besetzt. Nein, hier trank man in Ruhe seinen Apperitiv bevor man runter zum Essen ging. Und wirklich, unten war noch gut Platz. Gleich links stand das große Salat Buffett und die Käseplatte, eine Tortenplatte voll gestellt mit den unterschiedlichsten Art. Die Bestellung war nicht all zu schwierig, nach dem Salat zum selber holen gab es drei Hauptgerichte zur Auswahl (Gudrun nahm Faux-Filet, ich eine besondere Wurst (keine Andoulliette) dazu gab es drei verschieden Beilagen zur Auswahl. Hat alles gut geschmeckt, den Käsegang haben wir ausfallen lassen, haben uns aber die Nachtische bringen lassen, ja und dann kam der Kaffee. Ihr werden sagen, man soll nicht das Essen vor der Rechnung loben: Richtig. Mit 2 Getränken antialkoholischer Natur durfte ich 35 € hinblättern. Das komplette Essen ohne Getränke wurde für 16€ angeboten.

Gut gestärkte rollte es noch mal so gut weiter. Wir durchfuhren eine Reihe netter Orte an der Aube, wie hier in Ceffonds. Die Kirche ist beeindruckend und hätte viel mehr verdient als den kurzen Fotostopp.

St. Remy in Ceffonds

In einem weiteren Ort fiel uns das große Gemälde auf. Ein richtiger Eyecatcher, nur leider gibt es das Lokal oder die Personen nicht, es war nur mal eine trostlose Wand.

Dann waren wir auch in Neufchâteau an der Maas angekommen. Der Campingplatz ist gut ausgeschildert und liegt an den städtischen Sportanlagen, daher stammt auch das Beitragsbild. Das Office ist nur noch kurzzeitig morgens und abends geöffnet, bieten aber für den Besucher eine Fülle von Informationsmaterialien. Ob die was taugen, davon bald mehr.

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