Pont-sur-Loire

Regen, Kälte und Erkältung führten zu dem Entschluss, uns auf die Heimreise zu machen. Natürlich kam an diesem Tag die Sonne mal wieder heraus. An der Autobahn vor Paris fanden wir noch einen Aucan mit riesigen Angebot, einem passablen Restaurant, so wie einer recht günstigen Tankstelle, wie eigentlich meistens bei den Supermärkten.

Was konnte uns jetzt noch passieren? Das Navi hatte ich auf eine leichte Route eingestellt. Vermutlich meinte es, dass eine 4-6-spurige Autobahn leicht zu bewältigen ist, wenn der Verkehr fließt. Wir konnten auf den 2 Stunden über den Boulevard Péripherique mehrmals einen Blick auf die Seine werfen und immer mal wieder sahen wir den Eifelturm.

Erst als wir den Ring um Paris verlassen hatten, lief der Verkehr wieder flüssig. Gudrun studierte noch mal den Campingführer und stellte fest, dass es mit der letzt` möglichen Ankunft eng werden würde. Ein Anruf scheiterte. Aber 2 Minuten vor 18 Uhr standen wir vor der Schranke und kurz darauf erschien der Besitzer.

Der Platz ist sauber, besitzt alles was man erwünscht und ab 19 Uhr hat die Küche mit einer kleinen Karte geöffnet. Ziemlich croggy bestellten wir eine Pizza zu zweit, von der wir die Hälfte heute gegessen haben. Nach einer regnerischen Nacht lockerte sich der Himmel immer weiter auf und es wurde mal wieder angenehm warm in der Sonne.

Wir machten einen Spaziergang und sahen uns die Besonderheiten des Ort an, nichts überwältigendes aber gemütlich. Da die brücke über die Seine einspurig ist, so sind noch weitere Stellen an der Durchgangsstraße einspurig. Nachdem um Paris viel gedrängelt wurde, ist hier eine wahre Wohltat. Die Bilder stammen vom Spaziergang, das Beitragsbild oben den Seine-Kanal.

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