Fahrt ans Meer

Die erste Tagestour ging hinunter an den Albert Kanaal bei Herentals. Der kleine Campingplatz liegt leider näher an einer Straße als wie am Kanal. Früher war das wohl eine gut gehende Wirtschaft. Jetzt wohnen noch nicht einmal die Besitzer da drinnen. Trotz der extravaganten Toiletten ist der Komfort eher bescheiden.

Auf einer Fahrradtour am Nachmittag besahen wir uns den Kanal, der sehr künstlich durch die Landschaft getrieben war und viel Industrie versorgte. Dann wurde das Wetter immer schlechter, so dass wir am nächsten Morgen zusammen packten.

Neues Ziel war der Kurort De Haan an der Kanalküste. Regen machte uns das Abschied-Nehmen nicht schwer. An Antwerpen vorbei schüttete es, dass der Verkehr nur zäh vorwärts kam. Der Horizont erschien uns aber immer heller entgegen zu kommen und bei Brügge hörte der Regen auf.

Kurz vor 12 Uhr konnten wir in keinen Campingplatz mehr kommen. So fuhren wir zurück in den Ort De Haan, was irgend wie mit einem Hahn zu tun hat.

Auf der Promenade, am Strand und in den Lokalen war noch viel los. Hier herrscht noch Urlaubsstimmung. In Belgien scheinen viel mehr Personen Deutsch zu verstehen wie in den Niederlanden, im Lokalen hörten wir auch oftmals Französisch. Wir aßen zum ersten Mal in diesem Urlaub Miesmuscheln, die hier mit Mayonnaise serviert werden, wie auch die Fritten.

Hier stehen auch etliche schöne Villen, daneben schicke Ferienappartements.

Wir freuen uns schon auf den ersten Gang über die Dünen und am Strand.

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