Die Vulkankegel um Clermont Ferrant haben wir rechts liegen gelassen. Zügig ging es nach Süden, immer wieder war ein Höhenzug zu erklimmen und oben gab es eine fantastische Aussicht. In scharfen Serpentinen ging es zum Schluss zur Stadt herunter, die nur geringfügig von der Loire weg liegt.

Zentral liegen im Stadtgebiet die Vulkanschlote, teils durch eine Kirche, teils durch monumentale Statuen überbaut. Die Altstadt drängt sich um sie herum. Die engen Gassen führen immer entweder bergauf oder bergab und wenn es zu steil wird, wird die Höhe durch Treppen überbrückt.
Am ersten Abend wurden verschiedene Lokalitäten durch eine Bild- und Tonschau angestrahlt. Das war zum Teil beeindruckend.
Am nächsten Tag bin ich noch mal in die Altstadt, um Street-Art-Malereien zu suchen. Die nennt man hier Fresken. Über mehrere Etagen werden historische Szenen dargestellt. Sie waren nur schwierig zu finden, denn den Eiheimischen waren sie ganz und gar nicht geläufig. Da man sie nur aus einer Richtung sieht, wäre auch ich beinahe an ihnen vorbei marschiert ohne sie zu sehen.
Heute waren wir noch mal in der Stadt zum Abendessen. Langsam haben wir es heraus, welche Gassen wohin führen. Etliche Geschäfte bieten Spitzen an, die wenigsten werden wohl von Hand geklöppelt sein. Die Atmosphäre in den Gassen ist recht angenehm und lädt zum Bummeln ein. Die Vulkanschlote kann man auch besteigen, aber das heben wir uns für den nächsten Besuch auf.






