Moulins

Nachdem wir die Street Art City am Nachmittag verlassen haben, machten wir uns auf dem Weg zum Fluss Allier und dem Städtchen Moulins. Nein, Mühlen konnten wir nicht entdecken. Dafür befand sich ein großer Wohnmobil-Stellplatz direkt gegenüber der Altstadt.

Als wir die Brücke überquerten, sahen wir die Türme der Kirchen vor uns, die Reste des Schlosses und nur am Rande der Altstadt einen geschmacklosen Neubau. Die engen Gassen erkundeten wir zu Fuß. Der untere Teil der Stadt schien etwas neuer zu sein und wir fanden einige Jugenstilelemente, die sich aber gut in den Mischmasch der Stile eingliederten.

Die ältesten Häuser waren mit einem Fachwerk gebaut, daneben fanden sich einige schmucke Häuser aus abwechselnd roten und schwarzen Ziegelsteinen, die interessante Muster bildeten. Die Innenstadt wirkte auf uns recht harmonisch.

Dazu kam, dass sie recht lebendig wirkte und viele kleine Geschäfte aufwies. Daneben war es kein Problem ein offenes Bistro oder Lokal zu finden. Die Türme hatten uns ja schon von der Brücke aus angelockt. So schauten wir auch in die Gotteshäuser hinein. Sie hatten wunderschöne Rippengewölbe und eine von beiden sehr schöne Glasfenster, deren Farben sich auf dem Kirchenboden wieder fanden.

Bei einem Glockenturm konnten wir 2 Glöcknerfiguren beobachten, wie sie die Glocken anschlugen. – Nach so viel Schauen bekamen wir Hunger und beschlossen ins Grand Café zu gehen. Die vielen Spiegel, umrahmt mit Stuck, vermittelten eine ganz besondere Atmosphäre. Am Ende des Saals war eine moderne offene Küche eingerichtet, wo sie uns zwei interessante Salate zubereiteten ließen.

Genug gelaufen für heute, dann ab ins Wohnmobil und Abfahrt nach Puy-en-Vernay.

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