Das Wetter ist schön, ein bisschen windig, aber irgend wann wird der Wind uns schieben, so hofften wir. Durch Loitz suchten wir uns ein paar kopfsteinpflasterlose Wege durch den Ort, bei dem wir an einem interessanten Gedenkstein Halt machten. Mit ihm wird an eine Schülerin gedacht, die in die gegenüber liegenden Schule ging und während der Naziherrschaft ermordet wurde.

Entlang der Landstraße führt ein gut ausgebauter Fahrradweg oberhalb der Peene entlang. Hier steht auch ein Beobachtungsturm von dem man eine gute Aussicht auf die Flusslandschaft hat. In einem Baum sahen wir eine Gruppe Kormorane, weiter weg schwamm eine Gruppe Vögel, die wir leider nicht benennen konnten.

Demmin weist einige wenige beeindruckende Gebäude, wie die Kirche, das Rathaus oder das Lagerhaus am Hafen auf. Große Teile der Ortschaft wurden wohl im zweiten Weltkrieg zerstört und nach sozialistischen Idealen wieder aufgebaut.
Am Hafen bildet sich in den letzten Jahren ein touristisches Zentrum aus, wo wir auch nett aber windig gegessen haben.

Wie gehofft, schob uns eine heftige Briese auf dem rechten Peeneufer zurück nach Loitz. Bei der Hafenmeisterei belohnten wir uns noch mit einem Pot Kaffee bevor wir zum Campingplatz zurück kehrten.


