
Mit dem Fahrrad war es nicht ganz einfach das Gelände der Bundesgartenschau zu finden, mehrmals mussten wir fragen, aber das war ja nicht schlimm. Dann schlossen wir unsere Fahrräder beim unteren Eingang ab und kamen problemlos hinein, denn hier gibt es keinen Parkplatz, nur die Straßenbahn.
Von hier ging es stetig bergauf durch die Staudenbeete, die vor allem durch ihre geschickte Farbzusammenstellung auffielen. Der Japangarten verbreitete durch die Steine und den Wasserfällen einen ganz besondere Atmosphäre.

Um so höher wir kamen, um so mehr nahm der Publikumsandrang zu. Liliengarten, Rosengarten, Dahlien, … es war alles da, was man sich nur vorstellen konnte. Natürlich auch ein großer Spielplatz mit Wasser, Kinder in Badeklamotten und viel Spektakel.

Ich möchte hier nicht alles aufzählen, was es zu sehen gab, aber beim Rückweg fiel uns eine Nische auf in der Upsycling Gegenstände gezeigt wurden, also aus Abfall hergestellte Produkte, Giraffen aus Badelatschen oder Handtaschen aus Dosenklips, Tassen aus Kaffeesatz und noch einiges mehr, aber nie sah man den Dingen an, dass sie lediglich aus Müll bestehen.
Zum etwas verspätetem Mittagessen fuhren wir in die Innenstadt und genossen italienische Küche auf einer großen Terrasse. Dann ging es zurück zum Stellplatz und Wohnmobil, wo wir uns von den vielen Eindrücken erholen werden. Die BUGA war ein Erlebnis, vieles hat man zwar wo anders auch schon gesehen, aber zusammen genommen mit der Stadt selber und den Möglichkeiten die sie bietet, ist ein Besuch lohnend.

