Erfurt BUGA Petersberg

Wir sind am Sonntag gut von zu Hause weg gekommen. Leider gab es in Richtung Norden ziemlich viele Baustellen auf der Autobahn, wo etwas zäh lief. Den Autohof bei Kitzingen werden wir nicht mehr anfahren, das ist es durch Umbauten sehr eng geworden und Parkplätze für Wohnmobile gibt es keine mehr.

Bad Neustadt a.d.Saale

Auf der A71 sind die Ortschaften meist etwas weiter von der Autobahnweg, so mussten wir zum Mittagessen runter ins Saaletal fahren. Im recht netten Bad Neustadt gab es nicht nur einen großen Parkplatz gleich außerhalb der Stadtmauer, sondern in der fast vollkommen autofreien Innenstadt eine nette Auswahl an Restaurants.

Stellplatz Erfurt

Ausgeruht geht es durch den Thüringer Wald und nach Erfurt. Zu dem Campingplatz führte uns das Navi sicher. Leider mussten wir dort feststellen, dass wir ein Problem mit dem Strom und dem Gas haben. Das Stromkabel konnte ich in der Zwischenzeit reparieren, aber wegen des Gases hoffen wir auf Hilfe, wenn wir in Jena eintreffen. Nun aber zu unserem ersten Besuchstag: Mit den Fahrräder fuhren wir zum Domplatz, wo wir unsere Fahrräder abstellten.

auf der Zitadelle

Von hier ging ein Weg, im oberen Teil ein Aufzug hinauf in die Zitadelle, dem Petersberg. Die Buga hatte man dazu benutzt, einiges zu restaurieren. Es gibt einige schöne Blumenbeete und eine Ausstellung zur historischen Gartenkunst. Man sieht, dass man das Gelände in den städtischen Bereich integrieren will, nach dem hier oben lange Zeit die Zitadelle als Gefängnis genutzt wurde.

Noch etwas hungrig nach Neuem fuhren wir in den nicht offiziellen Buga-Bereich an der Gera. Der Fahrradweg war schon das letzte Mal sehr zu fahren, jetzt aber reihen sich hier die Freizeiteinrichtungen aneinander. Einfach wunderschön für die Erfurter.

Erfurt: EGA-Gelände

Mit dem Fahrrad war es nicht ganz einfach das Gelände der Bundesgartenschau zu finden, mehrmals mussten wir fragen, aber das war ja nicht schlimm. Dann schlossen wir unsere Fahrräder beim unteren Eingang ab und kamen problemlos hinein, denn hier gibt es keinen Parkplatz, nur die Straßenbahn.

Von hier ging es stetig bergauf durch die Staudenbeete, die vor allem durch ihre geschickte Farbzusammenstellung auffielen. Der Japangarten verbreitete durch die Steine und den Wasserfällen einen ganz besondere Atmosphäre.

Um so höher wir kamen, um so mehr nahm der Publikumsandrang zu. Liliengarten, Rosengarten, Dahlien, … es war alles da, was man sich nur vorstellen konnte. Natürlich auch ein großer Spielplatz mit Wasser, Kinder in Badeklamotten und viel Spektakel.

Ich möchte hier nicht alles aufzählen, was es zu sehen gab, aber beim Rückweg fiel uns eine Nische auf in der Upsycling Gegenstände gezeigt wurden, also aus Abfall hergestellte Produkte, Giraffen aus Badelatschen oder Handtaschen aus Dosenklips, Tassen aus Kaffeesatz und noch einiges mehr, aber nie sah man den Dingen an, dass sie lediglich aus Müll bestehen.

Zum etwas verspätetem Mittagessen fuhren wir in die Innenstadt und genossen italienische Küche auf einer großen Terrasse. Dann ging es zurück zum Stellplatz und Wohnmobil, wo wir uns von den vielen Eindrücken erholen werden. Die BUGA war ein Erlebnis, vieles hat man zwar wo anders auch schon gesehen, aber zusammen genommen mit der Stadt selber und den Möglichkeiten die sie bietet, ist ein Besuch lohnend.