Waren – Jabel

Gestern sollte vorerst der letzte Regentag sein und den nutzten wir, um eine neue Region zu erreichen. Auf dem Weg nach Waren besuchten wir Bollewick mit der größten Feldstein-Scheune Deutschlands.

Die Dimensionen sind schon beachtlich. Genutzt wird sie als ein Shop-in-Shop Laden mit angegliedertem Hotel, Gastronomie und Veranstaltungsraum. Die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten zieht viele Personen an und einiges an Kunstgewerbe ist auch schön an zu sehen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter nach Waren, wo wir uns im Campingplatz Kamerun eintrugen. Der Name befremdet einen zuerst, die Anlage ist aber First-Class ohne den von uns gefürchtetem Entertainement. Die Sanitäranlagen sind einfach Spitze, dazu gibt es ein gutes Restaurant und einen Laden, der auch jetzt noch gut bestückt ist. Die Außenanlagen sind sehr gepflegt.

Heute schien am frühen Morgen gleich die Sonne, damit war klar, dass wir die Fahrräder auspacken. Der Campingplatz liegt direkt an einem wichtigen Fahrradweg, den wir in westliche Richtung folgten. Es ging entlang des Kölpin-Sees nach Damerow. Dort gibt es eine Wisent Aufzugstation. Wir kamen rechtzeitig zur Fütterung und bekamen einiges über die Tiere und die Arbeit vor Ort erzählt und die Tiere aus nächster Nähe zu sehen.

Rotwild

Schmusetiere sind es wahrlich nicht, auch die Wärter trauen sich nicht in die Gehege hinein. Dort befindet sich immer ein Bulle mit etwa 4 Kühen und Kälbern. In einem weiteren Gehege konnten wir Rotwild beobachten. Es war schön die Tiere in Ruhe beobachten zu können.

Weiter fuhren wir über Jabel nach Nossentien am Fleesensee. Die Landschaft ist leicht hügelig mit einem Wechsel von Feldern und Wald. Auf der Heimfahrt sahen wir eine Ringelnatter auf dem Asphalt liegen. Nein, nicht überfahren! Sie war nur erschrocken durch uns Radfahrer und wollte sich wohl auf dem warmen Asphalt wärmen. Wir konnten sie eine Weile beobachten bis es ihr ungemütlich wurde und in den nahen Wegrand verschwand.

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