
08.08.
Wir beschlossen früh am Morgen die Fahrräder zu besteigen, um die kühleren Stunden des Tages zu nutzen. – Die Strecke bis Monthermé lief flott und am Ufer der Maas fanden wir auch gleich die Fahrradweg-Beschilderung. Der Fahrradweg lässt sich knapp zu dritt neben einander befahren. Nur im Bereich der wenigen Ortschaften muss man mit Autoverkehr rechnen, die wegen der vielen Fahrräder von Haus aus langsam fahren.
Der Maas-Radweg ist in diesem Bereich sehr beliebt. Leider wird die Maas selber von Booten nur wenig genutzt. Die Schleusen lassen wegen ihren geringen Dimensionen auch keine heute üblichen Frachtschiffe zu.

Was uns gewundert hat, dass man nur an wenigen Stellen ein gastronomisches Angebot vorfindet. Zum Glück fanden wir nicht all zu weit weg von Monthermé ein Gîte, wo man uns aus einer Holzhütte heraus Getränke anbot.

Parallel zum Fahrradweg führt auch eine zweigleisige Bahnstrecke, die aber wegen Bauarbeiten keinen Bahnverkehr aufwies. Wir wären später gerne mit der Bahn zurück gefahren. So machten wir früher kehrt und mussten dann wieder bis zu der schon erwähnten Gîte (einfache Übernachtungsmöglichkeit) fahren, wo uns nun ein Sandwich oder eine einfaches Essen angeboten wurde.

Die Strecke ist landschaftlich sehr schön. Wegen der Hitze freuten wir uns aber auf eine Abkühlung auf dem Campingplatz. Da die Duschen alle nur eine einzige Zuleitung haben, so ist das Wasser immer so warm, wie die Sonne es aufgeheizt hat, dort konnte man sich die Haut verbrühen.