

Nach einer klaren frischen Nacht genossen wir wieder einen sommerlich warmen Tag. Zu erst mussten wir mal wieder ein Stück auf New York zu fahren. Landstraßen, die zum Ziel führen, zu finden, ist ein schwieriges Unterfangen. Man wechselt dauernd von einer Autobahn auf die nächste, keiner hält sich an irgend eine Geschwindigkeitsbeschränkung und vom lässigen zuvorkommenden Fahrstil der US-Amerikaner ist hier nur selten etwas zu merken. Es herrscht das selbe Chaos wie zu Hause. Aber irgend wie sind wir dann doch in Thomaston angekommen. Hier gibt es ein Eisenbahnmuseum.

Als wir auf dem Parkplatz einbogen, sahen wir einen Zug am Bahnsteig stehen. Wir hatten noch eine halbe Stunde bis zur Abfahrt. Eine beeindruckende Diesellok von General Motors aus den 70er-Jahren stand vorne am Zug. Aber alles wirkte etwas in die Jahre gekommen.

Die Strecke, etwa eine halbe Stunde in ein Tal hinein war ohne Höhepunkte. Kurz vor Schluss wurde für die Kinder an einer Wiese angehalten auf der verstreut Kürbisse lagen. Hier durften sie sich bedienen und man konnte seine Kinder hinter lustigen Schablonen abfotografieren.

Wir liefen dann noch in den Ort, um einzukaufen, wo uns die Pumkins noch mal über den Weg liefen. Wir haben immer noch keinen fürs Handgepäck erstanden. In einem Seefoodrestaurant gab es noch mal Fisch, aber es war nicht mehr das. Das Sehnen nach europäischen (wenn nicht gerade Fastfood) Lokalen wird von Tag zu stark stärker.

Schön waren die beiden gelben Autos und natürlich unser heutiger Campingplatz. Wir sind zufällig bei einem Vergnügungspark gelandet. Wegen eines Wochenend-Special bezahlen wir nur 40 $ für 2 Tage, gestern waren es noch 76 $ für einen. Natürlich hofft der Besitzer, dass wir uns morgen mit Riesenrad und Achterbahn vergnügen. Da haben wir aber schon was anderes vor.