24°C im Schatten, uff, man ist nichts mehr gewöhnt. Da kommen ein paar Museen gerade recht. Zu weit zum Laufen, deshalb fuhren wir noch mal in die City. Per GPS fanden wir das Uhrenmuseum leicht. Da wir etwas zu früh dran waren, liefen wir noch etwas durchs Viertel, wo 2 sehr unterschiedliche Kirchen gegenüber standen.

Eine taffe ältere Damen begrüßte uns bald darauf im Uhrenmuseum, das auf der Grundlage der Sammlung eines privaten Sammlers basiert und über 400 Exemplare von der Turmuhr bis zur Autouhr oder Küchenuhr aufweist.

Schön waren die alten Stand- und Tischuhren mit ihren aufwendigen Gehäusen. Über all tickte es und die Uhren mit Schlagwerk liefen zum Glück etwas versetzt, so dass wir deren Spielwerke nach einander genießen konnten.

Da Bristol einst ein wichtiger Standort der Uhrenindustrie war, wurde dem Uhrmachergewerbe ein besonderer Schwerpunkt gewidmet: Die ganz frühen Werke mit ihren Holz-Zahn-Rädern und die neueren aus Metall, die notwendigen Werkzeuge und der Arbeitsplatz. Die Uhr im Kreis zeigt eine Stechuhr für 100 Mitarbeiter.
Teile des Hauses waren noch versehen mit Möbeln aus dessen Entstehungszeit um 1802. Weiter gab es noch eine Fachbibliothek und einen Giftshop. Das waren viele Eindrücke in kurzer Zeit, so dass wir uns in einen Diner zum Mittagessen niederließen. Gudrun hat die Kürbiswaffel sehr gut geschmeckt, während ich mich auf einen Wrap mit Hühnchenfleisch, Salat und Pommes einließ.

Anschließend besuchten wir das Karussell-Museum. Hier gab es vor allem Figuren aus Karussells zu sehen, die zum Teil über hundert Jahre alt waren. Auch hier gab es eine Werkstatt, wo die Prunkstücke restauriert und frisch bemalt wurden.

In einem Raum stand auch eine kleines komplettes Karussell, dass sich parallel zur Musik einer Wurlitzer-Orgel drehte und das Highlight für die Kinder war. Davon später im Film mehr.



