
Heute Morgen versuchten wir zuerst so nah wie möglich an der Küste zu bleiben. Es gibt da zwar eine Straße, aber vom Meer sieht man nicht all zu viel, da immer noch ein Grundstück zwischen Straße und Küste liegt. Wenn dann aber doch mal kurzfristig die Straße ganz vorne entlang führt, dann steht da bestimmt: No parking any time.

Es war ziemlich frustrierend, da wir auch in den Orten keinen Parkplatz für Wohnmobile fanden. Ein Baugrundstück nutzten wir für einen kurzen STOP. Dazu kommt natürlich, dass wir Samstag haben, es ist herrlich warm und halb Boston sucht einen Platz am Strand. Zwischen schroffen Felsen gibt es immer wieder sandige Buchten wo die Wellen zu beachtlicher Größe auflaufen.

Ein paar Eindrücke haben wir nun von der Halbinsel nach Cap Ann. Aber langsam hungrig ließen wir uns vom Navi nach Salem führen. Das Städtchen, dass zum Einen wegen seiner Schulen und der Kunst bekannt ist, nennt sich außerdem die Hauptstadt der Hexen, da gerade hier im 18. Jahrhundert noch etliche angebliche Hexen ermordet wurden. Nicht kann so fürchterlich sein als dass man daraus nicht noch ein Geschäft machen kann.
Etliche Hexenmuseen gibt es und jetzt vor Halloween boomt das Geschäft in vielen Geschäften mit Zubehör, um als „richtige“ Hexe oder Zauberer durchgehen zu können. Trotzdem ist die Innenstadt mit Fußgängerzone sehenswert. Hier stehen etliche schöne Brigbauten (Ziegelstein), deren dunkles Rot an die Hansestädte erinnert.
Außerhalb des historischen Kerns entdeckten wir etliche Streetartkunstwerke, vom kleinen Bild bis zur kompletten Hauswand findet man hier alles. Tolle Künstler waren hier am Werk und ich wundere mich, dass in keinem von mir gelesenen Reiseführer darüber berichtet wird. Wer mehr von den Bildern sehen will, sollte meinen zukünftigen Videovortrag nicht verpassen.

Da wir nördlich von Boston keinen freien Platz in einem Campingplatz fanden, durchquerten wir am späten Nachmittag die Großstadt und checkten beim nächsten KOA Campground ein.




