In der Nacht wurde es ziemlich frisch und so entschieden wir nach einer letzten Tour im Acadia Nationalpark den Highway 1 nach Süden in Angriff zu nehmen.

Unser Campingplatz lag ja schon auf der Hauptinsel Mount Desert Island, so dass wir nur die richtigen Straßen finden mussten, die uns auf den westlichen Teil der Insel führt. Auffallend sind die vielen Seen, die es auf dieser Insel gibt. Sie sind zum Teil recht groß. Der Eagle Lake (Adler See) ist über 2 km lang. An dem machten wir unseren ersten Halt. Dort begegneten uns zahlreiche Fahrradfahrer. Auf dem See sahen wir Kanuten.

Ein weiteres Mal hielten wir am „Wonderland“ an. Vom Parkplatz wanderten wir durch einen besonderen Wald, deren Kiefern vermutlich sehr alt sind. Sie wachsen auf flachen Granitfelsen in kaum vorhandenem Mutterboden. Um sie herum befinden sich Moose und Flechten. Rechts und links des Weges sahen wir Azaleen und unterschiedliche Beerensträucher, wie auch die Felsenbirne, die sich auch in unserem Garten befindet.
Wir umrundeten diesen Teil der Insel und kamen in Ellsworth auf den Hwy N°1. Diesem folgten wir nun. Bei Bucksport überquerten wir einen Meeresarm in luftiger Höhe. Kurz darauf erreichten wir Belfast in Maine. Das ist ein nettes Hafenstädtchen in dem wir zuerst mal in einem Diner am Hafen uns was zu essen aussuchten.

Gut gesättigt erkundeten wir den Harbor Walk, einem Fußweg der zwischen den kleinen Werften, Warenhäusern und und anderen Betrieben auf der einen Seite und den Bootsanlegestellen auf der anderen durch führt. Das war ein abwechslungsreicher Gang mit den unterschiedlichsten Eindrücken, so habe ich hier zum ersten Mal ein 6-er Ruderboot gesehen.


