Die BMW-Isetta

Da werden einige sagen, die hat doch 4 Räder! Ja, aber es gab auch eine dreirädrige Version, die für Österreich gebaut wurde. Und da die BMW-Isetta, heute noch „Knutschkugel“ genannt, so beliebt ist, hier ein paar Informationen zu ihr.

BMW hatte nach dem 2. Weltkrieg keine Automobilfabrik mehr, denn diese lag in Eisenach, damals in der SBZ (sowjetischen Besatzungszone) und war verstaatlicht worden. BMW baute nur noch Motorräder und Motoren. Auf einer Messe in Italien, wurden Konstrukteure von BMW auf die Isetta von Iso Rivolta aufmerksam. Die wollte man in Lizenz nachbauen. Es wurden einige Verbesserungen vorgenommen und so war dem Gefährt ein mäßiger Erfolg beschieden. In Österreich galt die dreirädrige version als Motorrad, in Deutschland durfte die Isetta mit dem Führerschein der Klasse IV gefahren werden. Gebaut wurde die Isetta von 1955 bis 1962. Der Motor leistete 8,8 – 9,6 kW. Auf die Angabe einer Höchstgeschwindigkeit verzichtete man.

Hier noch ein paar ausgefallene Umbauten. Auf den Dörfern werden ja immer mehr Bankfilialen zu gemacht. Scheinbar gibt es dieses Phänomen auch in Berlin. Ich könnte mir vorstellen, dass diese rollende Bankfiliale so ihre Runden macht, am Vormittag hier steht und am Nachmittag wo anders. Bei einem Raub braucht man den Automaten auch nicht mehr in die Luft sprengen, Treppe hoch los!

Mit Streetfood kann wohl Geld machen. (Früher kannte man nur Straßenköter.) Diese Version der Ape ist aber richtig schick. Große Flügeltüren erinnern ein wenig an die oben beschriebene Isetta. Entgegen den Espresso-Versionen steht der Verkäufer auf der Ladefläche und kann in 2 Richtungen bedienen. Die Speise-, bzw. Getränkekarte ist im hoch geklappten Dach unter gebracht, ist gut lesbar und steht nicht im Weg. Man beachte auch die Weißwandreifen, das ist halt Züricher Schick!

Ein Kommentar zu „Die BMW-Isetta

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