Rochemaure im Département Ardèche

Die A7 ist eine beliebte Route, um in den Süden Frankreichs zu kommen. Dabei könnte man schon angekommen sein, wenn man rechtzeitig die Autobahn verlässt und gemütlich die D 86 auf dem anderen Rhoneufer folgt.

Eigentlich ist der Ort ziemlich unbedeutend, aber gerade deswegen ein besonderer Punkt anzuhalten, auszusteigen und durch den Ort zu bummeln.

Der Hauptort liegt parallel zum Ufer der Rhone. Dort befinden sich auch die Geschäfte. Betritt man die Gassen, wird es gleich viel ruhiger. Es fällt auf, dass immer mal wieder ein Haus renoviert wird. Nach dem der Tiefpunkt der Bevölkerungsentwicklung 1967 mit etwa 900 Einwohnern erreicht wurde, steigen die Zahlen kontinuierlich an und erreichen heute gut das Doppelt von damals. Die Wege und Plätze sind durch Pflanzen geschmückt und beweisen, dass Wohnen in den alten Häusern wieder im Trend liegt..

An den Berghang gebaut findet man die kleine Kirche Notre Dame des Anges (der Engel) aus dem 13. Jahrhundert. Oberhalb des Ortes thront eine Burgruine zu der hinauf ein Wanderweg führt. Von dort hat man einen schönen Blick auf Brücke, das Rhonetal und das gegenüber liegende Montelimar. Die Brücke ist auch einen Abstecher wert. Die Hängebrücke wurde erneuert und ist jetzt für Fußgänger und Fahrradfahrer geöffnet. Die Brückenfeiler bezeichnet man als die sogenannten „Passarelle Himalayenne“.

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