Da wir die Fortsetzung der Via Verde nach Norden gestern schon ausgekundschaftet hatten, war das heute kein Problem mehr. Der Wind blies uns aber noch kräftig aus nördlicher Richtung entgegen, so hatten sich einige Kitesurfer am Strand von Vasto eingefunden.

Vom Bahnhof ging es dann eigentlich los. Die Piste ist gut ausgebaut und es dauerte nicht lange bis wir den ersten der beleuchteten Tunnel erreichten. Trotzdem waren wir froh Beleuchtung am Fahrrad zu haben, so konnten wir gut gesehen werden. Auf der Via Verde war heute am 1. Mai viel los.

Nicht all zu weit führte die Piste auf der ehemaligen Bahnstrecke. Wir erreichten die neue Trasse und mussten auf die Landstraße ausweichen. Das machte uns neben dem Wind, jetzt auf der Ebene, nicht viel Vergnügen und so bogen wir zur Punta Aderci ab. Hier gibt es ein kleines Naturschutzgebiet mit Dünen unten am Strand.

Schon von oben vielen uns die großen weißen Büschel von Strauch-Margeriten (Arthemis maritima) auf. Da musste ich natürlich hinunter, um sie mir näher anzusehen. Sie standen zwischen Büschel von hohem Strandgras. Am Uferstreifen lag viel Treibgut, das von etlichen Besuchern zum Bauen von bizarren Gebilden genutzt wurde.

Da es hier nichts zu essen gab, kehrten wir um. An einer Kreuzung war ein Bikertreff, laute Musik hallte über die Straße. Das war der Vorgeschmack von dem was uns am Strand von Vasto erwartete. Mit den Fahrrädern war es selbst geschoben kaum ein Durchkommen, dazu Lifemusik. Mit dem Ende der Promenade wurde es schlagartig ruhiger. Da gibt es auch einen weiteren Naturschutzstreifen am Strand, der an einem botanischen Garten endet. Hier war die Promenade schön angelegt, aber es war längst nicht mehr so viel los. Es gab was zu essen und abgesehen, dass man uns „ausversehen“ 4x das Gedeck berechnet hat, waren wir zufrieden.







