Fahrt nach Stolpe

Von Schwedt sind das gerade mal 20 km flussaufwärts. Etwas wärmer wie gestern, aber immer noch mehr Wolken wie Blau am Himmel fuhren wir am späten Vormittag los. Im Stadtgebiet von Schwedt sahen wir diese hübsche Bank mit Mosaikdessin, die uns an Gaudi in Barcelona erinnerte.

Weiter ging es durch eine neue Ein- und Zweifamilienhaus-Siedlung. Die Fläche der Grundstücke war nicht groß, aber die Häuser sahen wirklich schick aus und die Gärten sehr gepflegt. Danach ging es mit einer Brücke in das Naturschutzgebiet zwischen Kanal und Oder und auf dem Damm auf einer gut asphaltierten Straße weiter.

An einer Stelle wurde auf einen Beobachtungsturm hingewiesen, zu dem wir dann fuhren. Er steht an der Oder. Was wir da beobachten konnten, erschloss sich uns nicht. Drum ging es kurz darauf wieder zurück auf den Oder-Neiße-Radweg. Dort fuhren wir an ein altes Schöpfwerk vorbei. Dort hat man Wasser aus dem Naturschutzgebiet in die Oder gepumpt, wenn es dort zu hoch steht. Der Schornstein gehört wohl zu einer Dampfmaschine, die die Pumpe angetrieben hat.

Kurz darauf erreichten wir Stolpe. Den Burgturm sah man schon von Weitem. Von dem restauriertem Schloss erfuhr ich leider erst später. Auf einem alten Industriegebäude lasen wir Café und Pizza. Dort fuhren wir dann hin. Es war Mittag. Die ganze Anlage war ziemlich alternativ und machte der Resteverwertung alle Ehre. Im Garten stand aber ein richtiger Pizzaofen für Holzfeuerung und die Pizzen hielten, was wir erhofft hatten.

Gut gesättigt ging es dann mit Windunterstützung zurück. Nach dem Kaffee trinken werden wir uns Gedanken machen wohin es morgen gehen soll. Lasst euch überraschen.