Der Schweriner See ist ziemlich in der Mitte durch einen Damm mit Durchlass geteilt, also rein optisch, physikalisch nicht. Immerhin konnten wir so auf halber Höhe des Sees die Seite wechseln.Ein Fahrradweg hat deswegen den Namen „die blaue Acht“.


Dank mäßiger Beschilderung gelangten wir beim Campingplatz auf einen ausgeschilderten Rad- und Fußweg, der direkt an der Uferkante entlang läuft. Wir hatten schöne Blicke über den See, mussten aber wegen des Sandes und der Wurzeln immer aufpassen. Nach 3 km lagen etliche Buchen quer über den Weg und danach war der Weg nur noch für Wanderer begehbar.
Also fuhren wir zurück und nahmen den Radweg direkt an der Hauptstraße.Der Weg führt über die Höhe und vom See sieht man so gut wie gar nichts. Erst auf dem Damm sahen wir ihn wieder. Auf der anderen Seite fanden wir ein sehr gutes Restaurant. Wir fanden beide etwas auf der „Nicht Fleisch, nicht Fisch“ Karte. Gudrun nahm die Gemüsetaler, die ihr hier seht, ich einen Nudel-Gemüseteller mit Shitakepilzen. Es muss nicht immer Fleisch sein und es schmeckt trotzdem.

Wieder an einer Hauptstraße entlang erreichten wir bald Schwerin, den Bahnhof mit dem Brunnen in dessen Mitte Adonis eine Jungfrau aus dem Meer rettet. Bei der Aufstellung ein Skandal, was den Jungen auf dem Brunnenrand ziemlich egal ist.

Ein weitere Statue zeigt am Marienplatz den Straßenkehrer August Felten, ein Schweriner Original, wie er einen Groschen gefunden hat. Damit war unsere Runde (40 km) auch schon fast am Ende.

