In dieser ländlichen Gegend wird meistens Bargeld von einem verlangt, so fuhren wir in der nächst größeren Ortschaft, Letschin, eine Sparkassenfiliale an. Da fanden wir mehrere kleine, aber wohl sortierte Läden, in denen wir unsere Vorräte aufstockten. Mitten auf dem Platz steht der Schinkelturm. Dieser blieb erhalten, während der Rest der Kirche im letzten Krieg als Ruine übrig blieb und später abgerissen wurde.


Dann vertrauten wir dem Navi unsere weitere Route an. Mit der Folge, dass wir plötzlich vor der polnischen Grenze standen. Dass dieser Weg der kürzere ist, hatten wir schon gesehen. Aus der langen Schlange von Ausreisewilligen wählten sie aus, um uns gründlich zu durchsuchen. Alle Papiere wurde eingescannt, sie kamen ins Wohnmobil und schauten in den Kofferraum.


Nach diesem nervigen Procedere durften wir weiter fahren. Bald ließ uns das Navi links von der Hauptstraße abfahren. Die Straße war nun bedeutend schmäler, nur einspurig asphaltiert, bei Gegenverkehr musste ein Fahrzeug in den Sandstreifen zwischen die Bäume ausweichen. Mit etwa 40 km/h brachten wir die etwa 35 km bis zur nächsten Hauptstraße hinter uns.


Hier stehen wir nun in Schwedt mit Blick auf die Oder. Bei einer ersten Rundfahrt haben wir einige schöne Gebäude gesehen, alles ist sauber und gepflegt. Schwedt ist eine Industriestadt mit vielen Großen Wohnblocks, die alle restauriert sind und frisch bund bemalt. Überall stößt man auf Kunst, an den Wänden wie auch als Brozestatuen in den Anlagen.

