Fahrradtour ins Vallon de la Rague

Für heute ist noch mal schönes Wetter angesagt und pünktlich waren wir zu Sonnenaufgang wach. Trotzdem haben wir uns noch mal rum gedreht und sind etwas später nach einem gemütlichen Frühstück aufgebrochen.

Chateau de la Napoule von Cannes aus gesehen

Dieses Mal hielten wir uns an der Küste westwärts. Ein großer Hotelkomplex, gefolgt von einer Marina erstreckte sich am Ufer entlang. Dann nimmt die Anlage des Schlosses den Raum ein. Eine nur noch schmale Straße führt hinauf zur Durchgangsstraße, und nur auf ihr geht es weiter in Richtung St. Tropez.

im Esterel-Gebirge

Es geht gleich in die Pedale, um die Eisenbahnstrecke zu überqueren, an Felsen entlang und kurvig ins nächste Tal hinab. Da uns die Hauptstraße ohne Randstreifen und viel Verkehr kaum Freude bereitete, bogen wir im Talgrund auf eine vielfach geflickte Nebenstraße ab. Immer mal wieder kamen uns Autos langsam entgegen.

Die zügige Bergfahrt fand je ein Ende, da wo viele Autos parkten. Ab hier gab es nur noch Waldwege, die ins Esterel-Gebirge führten. Wir entschieden uns für einen, der zu Beginn im Talgrund verlief. Es ist wunderschön hier im Korkeichenwald. An einer lichten Stelle blühte eine besondere Form von Fingerhut. – Alle Pflänzchen stehen noch.

Port de la Rague

Loser Schotter und immer stärkere Steigung ließen uns umkehren, Schön war es dennoch. Runterwerts war es nicht weniger anstrengend, aber wir ließen die Räder bis in den Port de la Rague hinein laufen. Hier war dann mit einem Blick auf die Boote und dem Chateau de la Napoule Schluss.

Chateau de la Napoule