Die Nacht war total ruhig. Man muss schon von selber aufwachen, weder Tauben noch Hähne, keine Autos oder sonstige Laute stören einen. Die Sonne hat es dann geschafft uns aus den Betten zu schmeißen.

Als wir dann fertig waren, ging es mittels einer Klappbrücke über die Peene. Die ist in Berieb und gestern konnte ich beobachten, wie die Brücke geöffnet wurde, um ein Hausboot passieren zu lassen. Da sitzt ein Wohnwürfel auf 2 Schwimmkörpern, die von einem kleinen Außenborder angetrieben werden. Hier in Loitz gibt es einen Hafen und die Möglichkeit sie zu mieten.


Heute ging es auf kleinen Landstraßen bzw. Feldwegen Peene abwärts, also nach Osten. Als am Straßenrand ein Hinweisschild zum Teufelsstein wies, sind wir dort hin abgebogen. Ein recht großer Findling, der von den Bauern nicht weg geräumt werden konnten, lag in einer Kule, umgeben von einer Bank, einem Wild-Beobachtungsstand und etlichen Steinen, die die Bauern aus dem Feld geklaubt hatten.
Von Jarmen gibt es nicht viel zu erzählen. Es gibt vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, ein Restaurant, das auch an einem Montag geöffnet hat. Der Ort liegt nicht direkt an der Peene. Ein Pier mit Lagerhäusern befindet sich unterhalb an der Brücke.


Den weiteren Weg haben wir uns selber zusammen gesetzt, dafür war er ziemlich herausfordernd: Immer mal wieder stießen wir auf Kopfsteinpflaster oder Betonplatten mit unsanften Stößen zwischen ihnen. Interessant bemalt war da noch eine Trafostation.
In Loitz werden im Moment drei Wandflächen bemalt. Ich war gestern Nachmittag schon mal hier, da war noch nichts zu sehen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Es werden Tiere aus dem nahen Naturschutzgebiet abgebildet.
