Heute Morgen kamen wir früh weg. Der Wagen rollte gemütlich mit 80 Sachen durch die Landschaft, da kam uns die Idee, mal einem der braunen Hinweisschilder, die auf Sehenswürdigkeiten entlang der Straße hinweisen, zu folgen. Schon bald kam das erste, und an der nächsten Ausfahrt ging es ins Tal der Affen.

Wir sahen uns zuerst etwas skeptisch an, ist das was für uns?, aber warum nicht! Die Beschilderung war schlecht, aber mit dem Handy kamen wir bald an. Von den Straßen hier her erwarteten wir nicht viel, eine Stelle, die prädestiniert war für ein Funkloch, und dann ein großer Parkplatz.

Der Eintritt von 23 € ließ uns dann noch mal kurz stutzten, aber nun waren wir schon mal hier.

Schon beim Betrachten des Plans der Anlage kamen wir ins Staunen. So viele Arten an Affen soll es hier geben! Der Hinweis, keine offenen Taschen mit sich zu führen und alles eng am Körper tragen, verriet, dass wir sehr nah an die Affen heran kommen würden.

Die meisten Arten leben auf Inseln, die von einem breiten Graben umgeben sind. Da fühlen sie sich sicher und man kann sie ohne störenden Glasscheiben oder Zäune beobachten. Die Fütterungszeiten waren angeschrieben. Einige Gebiete mussten wir durch Schleusen betreten. Hier waren wir unter Affen. Füttern und Streicheln ist verboten, obwohl es schon reizt, wenn man so nah an einen Affen heran kommt, ihm mal durch die Wolle zu fahren.

Die Tiere werden wie Wildtiere gehalten. Große Bäume und Gebüsch ermöglicht, dass sie sich zurück ziehen können. Einige Stämme und Seile wurden so drapiert, dass die Affen sich gerne dort aufhalten, wo die Besucher sie gut beobachten können.

Schon bald waren wir überzeugt, dass sich das Eintrittsgeld gut angelegt war. Zudem war es ein Tag unter der Woche, an dem nicht so viele Besucher Zeit hatten und wir immer einen Platz in der ersten Reihe bekamen, oft waren wir allein in einem Bereich. Falls jemand dort vorbei schauen möchte, hier die Adresse: La Vallée des Singes, Le Gureau – 86700 Romagne, eine homepage gibt es auch.
