Sierra Morena

Dieser Höhenzug beginnt an der portugiesischen Grenze und verläuft gen Osten bis auf die Höhe Granadas. Seine höchsten Erhebungen reichen bis über 600 m hoch und bilden die Nordgrenze von Andalusien.

Die Gegend um Sevilla ist nicht besonders schön und stark von der Industrie geprägt. Als wir auf der 432 die ersten Ausläufer der Berge erreichten, wurde die Landschaft plötzlich wunderschön, abwechslungsreich und die Wiesen unter den Oliven- später Eichenbäumen wetteiferten in ihren Farbkombinationen.

Oft dominierte das Blau des Natternkopfen, später gesellte sich das Purpur des Schopflavendel dazu. Hier war die Straße endlich mal gut ausgebaut, aber eng, kurven oft nur mit 40 zu durchfahren und anhalten für ein Foto so gut wie nicht möglich.

Der erste Campingplatz in der Nähe eines Bahnhofs der Strecke Merida – Sevilla war noch nicht in Betrieb. So fuhren wir weiter östlich an einen Stausee. Hier stehen wir 4 km vor dem Ort auf einer Baumwiese. Spatzen nisten in den Bäumen und nachts ist es herrlich ruhig.

Heute haben wir den Ort La Puebla de los Infantes angefahren. War schön zum Bummeln, haben eine Hochzeitsgesellschaft gesehen und für 16,70 € Tappas gegessen und haben es nur mit Mühe geschafft.