Nach einer durchregnete Nacht waren wir froh am Morgen ohne größere Probleme die asphaltierte Straße erreicht zu haben. Was nur ein kleiner Trost ist, denn die nächsten Kilometer waren höchstens mit 40 km/h zu fahren, um die meisten Löcher umfahren zu können. Die Hauptstraße war nicht viel besser, aber 80 km/h erlaubte sie manchmal. Dazu regnete es in Strömen.

Wir hatten uns einen Stellplatz mit etwas Comfort herausgesucht, von dem es hieß, er läge auf einer Geländestufe mit Blick auf die Salinen. Hier läuft das Wasser wirklich gut ab, die Wege sind trotzdem matschig.


Essen konnten wir in einem Lokal gleich um die Ecke: Spanischer Schinken, dann Kaninchen mit Beilagen, vorher einen Gruß aus der Küche Kaffee und einen Anislikör vom Chef für 34 €. Geht doch! Bezeichnet für das Wetter war, dass der offene Kamin angefeuert war. Wir haben gerade mal 16°C Lufttemperatur, deswegen das Feuer!???

Da wir noch Brot brauchten, bin ich mit dem Fahrrad auf die Isla Cristina gefahren, die total vom gleichnamigen Ort überbaut ist. Sie hat eine reizende Altstadt mit schönen Häusern, weiter außen ist vieles modern.

Am Atlantik befindet sich ein weiter Strand, wo sich heute nur ein paar Surfer herum tummelten. Über den Hafen bin ich dann zurück gefahren. Brot habe ich auch, dank einiger netter Spanier mit guten Spanischkenntnissen bekommen. Den Laden, den sie mir nannten war wegen des Feiertags geschlossen, aber ein in Sichtweise gelegener Lidl hatte alles, was wir brauchten.
