Nachdem wir am Morgen noch ein paar Regentropfen abgewartet haben, setzten wir uns auf unsere Räder und fuhren zuerst zum Neiße-Oder-Radweg, der uns direkt zur Altstadt von Görlitz und zur Fußgängerbrücke nach Polen führen sollte. Zu Beginn ging es noch am Rand von Wiesen entlang. Kurz vor Görlitz kommt man direkt an die Neiße und der Weg führt durch einen Wald. Nach einer Mühle steigt der Weg an und man erreicht Görlitz.

Um so näher man dem Zentrum kommt, um so gepflegter ist alles. Die Blicke nach Polen zeigt noch viele restaurationbedürftige Gebäude. An der Fußgängerbrücke erinnern wir uns noch an etliches von unserem ersten Besuch hier. Das Geschäft der Porzellanmalerin steht leider leer. Wir folgen einem Rundweg, den ich im Internet gefunden habe.

Manchmal können wir fahren, oft zwingt uns das Kopfsteinpflaster zu schieben. Es gibt ja auch viel zu entdecken und zu fotografieren. Zum Einen sind es die Türme, zum Anderen die prächtigen Hausfassaden.


Auf 2 der Plätzen fanden wir etliche Marktstände. Ich bekam einen neuen Gürtel und die Pilze erinnerten uns daran, dass wir hungrig sind. Zu Mittag sind wir mal wieder in einem Kartoffelhaus. Es ist ähnlich gemütlich eingerichtet wie in Jena.


Danach beenden wir unsere Runde und kommen an der Petrikirche an die Neisse, wo wir unseren Rückweg antreten.

Auf dem Hinweg fanden wir eine weitere Möglichkeit zum Campingplatz zurück zu kommen, nämlich direkt entlang des Sees an dem der Campingplatz liegt. Morgen ist hier schon alles ausgebucht, so dass wir uns noch heute nach einem neuen Platz umschauen müssen.
