Hier sind wir mitten im Maronenwald auf einem Campingplatz. Alle notwendigen Einrichtungen sind vorhanden, mit einer Ausnahme, einem guten WIFI-Zugang, aber das geht auch mal ohne. Alles ist sehr sauber, auf dem Platz ist es ruhig, bis auf diverse Vögel. Als Besonderheit blühen hier innerhalb des Campingplatzes und auch darüber hinaus Pfingstrosen.

Nachdem die Waschmaschine ihre Arbeit beendet hatte fuhren wir mit den Fahrrädern in den Ort, der gerade mal 1 km entfernt liegt. Der Weg führt mehrmals rauf und runter und am Ortseingang befindet sich ein Parkplatz, den Autofahrer möglichst aufsuchen sollten.


Denn nun geht es noch mal kräftig bergab und die Einbahnstraßen führen einen um so manche Ecke, die nur schmale Fahrzeuge problemlos meistern. Die weiß getünchten Häuser wirken sehr gepflegt und die Straßen sind alle mit kleinen Kalksteinen gepflastert, die sich gut befahren lassen, nur für Rollschuhe wenig geeignet sind.


Die Kirche hat blau-weiß glasierte Schindeln und beherbergt ein Storchennest. Das Zentrum des Ortes bildet ein kleiner Platz auf den die meisten Straßen zulaufen. Hier befinden sich etliche Geschäfte, auch solche die regionale Produkte anbieten wie verschiedene Maronencremes und Honig.

Hier haben wir auch zu Mittag gegessen und den Trubel um uns herum beobachtet. Auf einer Seite des Platzes liegt ein paar Stufen tiefer eine Quelle. Auf dem Platz davor spielen die kleineren Jungen gerne Fußball. Wir sind dem Quellbach noch ein Stück des Weges gefolgt und kamen auf dem Rückweg an einem interessanten Lokal vorbei.

Danach wurde es selbst hier oben in den Bergen ziemlich warm, so dass wir uns auf den Schatten vorm Wohnmobil freuten.
