Cáceres

Heute ging es ein Stück weiter in Richtung Süden. Ein Blick auf die Karte sagte mir, dass wir über die Landstraße durch eine schöne Landschaft kommen, und so war es auch. An einer Kreuzung wurden wir eine Zeit lang aufgehalten, da wir ein Fahrradrennen durch lassen mussten, aber danach fuhren wir entlang eines idyllischen Stausees bis kurz vor Cáceres.

Der Campingplatz ist sehr zu empfehlen, denn zu jedem Platz gehört ein kleines Sanitätsgebäude zu dem man einen Schlüssel erhält. Ein Restaurant gibt es auch, was aber erst gegen 18 Uhr öffnet. Also blieben wir vorerst am Platz, bis neben dran zum Fußballspiel geblasen wurde. Wir nahmen Reißaus und fuhren mit den Rädern in die Stadt.

Zu erst gab es nur einen breiteren Randstreifen für uns, später einen separaten Fahrradweg, zumindest bis die historische Bebauung begann. Wir fuhren direkt auf die Stierkampfarena zu. Von hier war es dann nicht mehr all zu weit bis in die Altstadt.

Hier gab es Häuser mit Arkaden auf einer Seite des Plazza major, gegenüber Reste der Stadtmauer und 2 Türme. Es war, heute am Sonntag, einiges los und wir warfen einen Blick in die Gassen und entdeckten einige schöne ältere Häuser und nette Plätze mit originellen Skulpturen.

Die Kapuzenmänner haben nichts mit dem Klu-Klux-Klan zu tun sondern treten zu den Osterprozessionen auf. Nach einer Pause auf einem hübschen Platz war uns die Großstadt zu viel und wir fuhren zum Campingplatz zurück. Mal sehen, was die Umgebung zu bieten hat.