Endlich in Spanien angekommen. Nach dem wir gestern die ersten 150 km durch langweilige Kiefernwälder fahren mussten, wurde es kurz vor der Grenze zu Spaniel sehr interessant. Die Autobahn schlängelt sich in engen Kurven um und durch die Ausläufer der Pyrenäen. Um dann in ein enges Tal abzubiegen und stetig dem Pass zu zu streben.

Dort oben waren wir dem Schnee plötzlich sehr nahe und die Landschaft änderte sich erheblich. Aus Grün und bewaldet wurde Gelb und offene Weiden. Hier fällt die Landschaft nur langsam nach Süden hin ab. In Burgos gibt es einen innenstadtnahen Campingplatz von dem wir heute in die Stadt hinein geradelt sind.

Nach 3 km durch einen Park erreichten wir die Kathedrale und die Innenstadt. Die Kathedrale erfordert eine gute Stunde Zeit, auch ohne Führung. Es gibt so viel zu sehen. Die Anzahl der Altäre scheint kein Ende zu nehmen. Die im Stil der floralen Gothik erbaute Kirche ist stark zergliedert und immer wieder durch raumhohe Gitter mit offenen Türen unterteilt, so dass der Raum als Ganzes gar nicht zu überblicken ist.

Durch Schilder wird man aber gut geführt und man kann die unterschiedlichsten Handwerkskünste der Malerei und Bildhauerei, Steimetzkunst bis zu den Fliesenlegern bewundern. Wieder draußen suchten wir uns etwas zu essen. Da kam das erste Mal der google-übersetzer zum Einsatz. Der übersetzte uns die handbeschriebene Speisekarte, so dass wir das Meiste verstehen konnten und damit auch bestellen.


In Burgos sind die verschiedenen Kirchen das Auffallendste. Dazu gibt es noch wenige städtische oder private Gebäude, die eine Betrachtung wert sind. Auch gibt es einige schöne Streetartgemälde, die uns gut gefallen haben. Als es uns kühl wurde machten wir uns auf den Rückweg.

