Es gibt ja einen Fahrradweg, der von der belgischen Grenze bis nach Spanien, immer an der Küste entlang führt. Diesem wollten wir heute bis nach Biarritz folgen. Gleich am Ende des Campingplatzes brauchten wir den ersten Gang, um den ersten Buckel zu überwinden.

Oben gab es eine wunderbare Aussicht hinunter an den Strand und weiter bis nach Spanien. Danach ging es bremsend den nächsten Hang hinunter und anschließend wieder hinauf. Hier begegneten wir vielen Wanderern. Der Weg war auch mehr was für Bergwanderer.

Gesplittete Teil zwangen uns immer mal wieder zum Absteigen, die Aussichten waren dann die Belohnung. In der Zwischenzeit wurde es immer wärmer und wir fingen an, Teile unserer Kleidung in den Fahrradkörben zu verstauen.

Die Ortschaften waren sehr sauber und gepflegt und noch häufig sieht man die roten Fachwerke, die weiß verfacht sind und mit Blumen geschmückt. So langsam näherten wir und Biarritz, Golfplatz und Paläste in exponierter Lage wiesen uns darauf hin.

Am Rande des Zentrums entdeckten wir einen Steg der zu einer Insel mit einer Madonna oben drauf führte. Von hier aus hatte man einen magischen Rundumblick, so viel Wasser und eine Blick auf die Stadt, als stehe man auf einem Boot.

Auf dem Rückweg fanden wir am Rande der Innenstadt ein nicht so überlaufenes Lokal und gönnten uns als Vorspeise eine Portion Moule crème frites (Miesmuscheln in einer Cremesoße mit Pommes frites) und hinter her eine Pizza Chèvre miel (Ziegenkäse & Honig). Wenn das kein guter Einstieg nach Frankreich ist!!!

