Baños de Montemayor nach Navalmoral de Béjar

Bis Baños de Montemayor fuhren wir auf der Autobahn. Von dort ging es erst mal hinunter in den Ort. Hier scheint es mehr Hotels wie normale Häuser zu geben. Wir verliesen den Ort aber gleich wieder in einer Haarnadelkurve und fuhren hinauf zum ehemaligen Bahnhof. Dort hatten wir bei unserer letzten Tour auf dem Via Verte festgestellt, dass es dort einen größeren Parkplatz gibt.

Hier machten wir unsere Fahräder tourfertig undsetzten den Weg in Richtung Salamanca fort. Am Wegesrand sahen wir rosa Lupinen, manchmal stehen sie auch gemischt mit den blauen. Kurz hinter dem ersten Tunnel hat man diesen Blick auf Baños de Montemayor und den Embalse de Baños, einem Stausee. Weiter ging es stetig bergauf. Am Bahnhof von Puerto de Béjar vorbei, wo leider noch alle Stühle auf den Tischen standen. Woher sich dieser Name für den Ort ableitet, ist mir unbekannt, denn selten liegt ein Hafen so hoch am Berg.

Puerto de Bejar

Es war aber nicht mehr weit bis wir die Mauern von Bejar sahen. Die Stadt mit sehr hohen Häusern liegt auf einem Felssporn. Unser Weg führte am Bahnhof vorbei. Gegenüber haben wir auf unserem Rückweg gegessen. Der Fahrradweg führte direkt auf den Felsen zu auf dem die Stadt liegt und verschwindet in einem langen beleuchteten in einer Kurve liegenden Tunnel.

Dem schloss sich eine kleine Brücke und ein tiefer Einschnitt aus schwarzem Gestein an. Hier konnten wir etliche Klettersteige entdecken. Nach wenigen Kilometern endet der ausgebaute Teil der Via Vert an einer Weide auf der große Granitsteine herum liegen, man einen schönen Blick nach Norden hat und die Pfingstrosen blühen.

Dann lag ein großer Stein auf dem Weg und es lagen noch Schwellen und Gleise, die nur notdürftig mit Sand eingeebnet sind. Wir haben uns einige hundert Meter bis zu einer Asphaltstraße gequält, die in den kleinen Ort hinab nach Navalmoral de Béjar führt. Das ließen wir aber sein und machten uns auf die Rückfahrt und hatten einen schönen Blick auf die Schneeberge.