Cudillero in Asturien

Beim Aussuchen des Campingplatzes haben wir schon gelesen, dass es ein Stück bis in den Ort, bzw. das Meer zurück zu legen ist, dass es aber so steil und weit hinunter geht, das war dann doch eine Überraschung. Mit E-Bikes wäre es machbar, stimmt, aber nicht täglich.

Das kalte und windige Wetter spricht für den Atlantik, aber Petrus übertreibt mal wieder. Angemessen bekleidet fuhren wir in den Ort hinab. Durch die kurvige Straße und den hohen Häusern sahen wir erst das Meer, als wir beinahe drin standen.

Im unteren Teil gibt es nur noch eine Straße von der die Häuser über steile Stege erreichbar sind. Parken ist für die meisten nur am Hafen möglich. Etliche kleine Geschäfte säumen die Straße und bieten mehr als touristischen Krimskram an.

Endlich mal wieder Paprikamarmelade, die gibt es wohl nur von privaten Herstellern, in Supermärkten suchten wir vergeblich. Bei einem Bäcker bot man uns „Schwarzbrot“ an, naja, mehr grau wie schwarz, aber besser wie weiß.

Die Hafenkante fuhren wir ab, bis es auf der anderen Seite wieder steil bergauf ging. Einige Boote lagen im Wasser, zum Teil Fischerboote, die die Restaurants versorgen. Das Wasser machte einen sauberen, wenn auch kalten Eindruck.

Da die Innenstadt so eng ist, hat man den Bach durch einen 300 m langen Tunnel direkt zum Meer hin verlegt. Durch den Tunnel kann man den Rückweg verkürzen, mit den Fahrrädern war das keine Option.