Von Karlsruhe sind wir über das Saarland nach Metz gefahren. Dadurch konnten wir lange die mautfreien Autobahnen in Deutschland nutzen. Der Campingplatz von Metz, direkt an der Mosel gelegen, war uns noch in guter Erinnerung. Gleich nach unserer Ankunft spazierten wir in die nahe Altstadt und fanden ein nettes Lokal. Zweimal geimpft hatten wir kein Problem einen Tisch zu bekommen. Als Höhepunkt stellte sich der Café Gourmant heraus, der neben dem Kaffee aus 5 verschiedenen Nachtischen bestand (s. Foto)
Heute Morgen fuhren wir bald weiter. Bis Toule war die Autobahn kostenfrei und dann waren es nur noch 14 km bis wir in südwestliche Richtung auf Chaumont zufuhren. Meistens war 90 km/h erlaubt. Unser Tagesziel Andelot erreichten wir bereits gegen 11 Uhr. So machten wir eine längere Pause mit einschließlich Mittagessen.
Auf einem kurzen Spaziergang entdeckten wir etliche historische Bilder. Augenscheinlich hatte der Ort im Mittelalter eine größere Bedeutung wie heute. Vielleicht hat auch der Name Andelot etwas mit dem Ritter Lacelot zu tun? Auf jeden Fall fuhren wir nach dem Mittagessen (31 €) weiter und kamen im Laufe des Nachmittags in Chatillon-sur-Seine an.
Auf einem Hügel oberhalb des Ortes liegt der Campingplatz. 14€ kostet die Nacht. Mit einem Spaziergang erkundeten wir den Ort, der so weit die mittelalterliche Bebauung noch existiert, interessante Ecken aufweist. So wie auf den letzten Bilder eine Hofeinfahrt mit Rose oder der Zugang zur oberen Wohnung mit äußerer Treppe und eigener Hausnummer. Die Seine ist im Moment nur noch ein kleines Rinnsal. Was aus ihr noch wird, wenn ich mich da an unsere letztjährige Reise erinnere. Alles fängt mal klein an.
Das Titelbild zeigt einen Altarteppich in Chatillon-sur-Seine.








