Nachdem wir gestern den Schatten gesucht hatten, suchen wir heute die Sonne, aber es ist trocken und so konnten wir auf unsere Tour Saale aufwärts starten. Der Weg führt uns meist durch geschützte Auwälder mit hohem abwechslungsreichen Baumbestand. Der ist auch Heimat für viele Vogelarten.


Nach nur wenigen Kilometern erreichen wir Gröna. Am Ufer liegt ein Restaurantschiff und da hinter führt eine Fahrradbrücke über die Saale. Wieder tauchen wir in den Wald ein, und kommen auf asphaltiertem Weg zügig vorwärts.

Als wir daraus auftauchen liegt Plötzkau vor uns. Hoch ragt der Wohnturm über das Schloss und den Ort hinaus. Wir suchen einen Weg, der uns in den Schlosshof führt. Es ist ein interessantes Ensemble. Wir können die Höfe frei betreten. Es gibt nur selten Öffnungszeit für ein kleines Museum, das Meiste kann nicht betreten werden und der Förderverein scheint hoffnungslos überfordert zu sein.


Wir setzen unsere Tour fort, unterqueren die Autobahn und kommen an dem riesigen Komplex der Saale-Getreide-Mühle vorbei. Im Ort steht noch die alte Mühle über dem Mühlkanal. Diese wurde umgebaut zu einem Wohnhaus. Zur Saale hin wurden Balkone angebaut. Ein schönes Beispiel, was man mit nicht mehr gebrauchten Industrieobjekten anfangen kann.

Im Ort fuhren wir bis zur Kirche und schoben die Fahrräder bis zum Rathaus, hier liegt noch historisches Kopfsteinpflaster. Gegenüber befindet sich ein Restaurant, das einen Mittagstisch für 10€ anbot. Danach fuhren wir zurück, zu Kaffee und Kirschkuchen und unseren Büchern.


