Alaejos

Heute fuhren wir weiter immer in Richtiung Südwest. Letzte Nacht hatten wir mal wieder Frost und auch heute gingen lange Zeit die Temperaturen nicht über 9°C hinaus. Gegen Mittag fuhren wir von der Autobahn runter, die fast die ganze Strecke mautfrei war, und suchten uns einen Parkplatz am Wasserturm von Alaejos.

Kennt ihr nicht?, den Namen werden wir auch bald wieder vergessen haben, aber nicht weil uns der Ort enttäuscht hätte. Mit etwa 1300 Einwohnern weist er dennoch 2 stattliche Kirchen auf, um die sich herum etliche gepflegte Gassen befinden, die nur von Anwohnern befahren werden durften. So bummelten wir gemütlich mitten auf der Straße.

Vor der Kirche fanden wir einen Supermarkt, der recht gut sortiert war. Hier trifft sich der Ort, Neuigkeiten werden ausgetauscht und niemand drängelt an der Kasse. Zwei Häuser weiter befindet sich eine größere Bar, wo man noch schnell einen Kaffee-Solo trinkt, bevor man mit den Einkäufen nach Hause geht.

Einen Stock höher befindet sich der Speisesaal, wo es viel ruhiger zugeht. Gegen 1 Uhr waren wir fast die ersten Gäste, die nach und nach eintrudelten. Wir bestellten eine Portion Gemüse und ein halbes Hühnchen nach traditioneller Art, womit wir sehr zufrieden waren.

Weiter auf der Autobahn fuhren wir auf die Montes de Tras la Sierra zu, die noch heftig mit Schnee bedeckt waren. Ihr höchster Berg ist 1826m hoch. Da waren wir doch froh, dass wir nur auf 1100m Höhe hinauf mussten, um in die Extremadura zu gelangen. Nun gab es plötzlich grün belaubte Bäume und das Thermometer stieg auf 19°C. Auf dem Camping Monfragüe (Monfrajé ausgesprochen) holten wir Tisch und Stühle heraus uns mussten aufpassen keine Reifrock-Narzissen zu zertreten.