
Beaune liegt weder an einem Kanal noch an einem besonderen Fahrradweg, so sind wir ziemlich unbedarft dort hin gefahren und haben und haben den Stadt nahen Campingplatz als Standquartier bezogen.
Dann fährt man auch mal ins Städtchen hinein. Und dann sind wir aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen. Warum haben wir davon nichts gewusst? Wo von? Einer hübschen Stadt mit Stadtmauer und vielen interessanten Gebäuden aus unterschiedlichen Zeiten, aber gut zu einander passend. Das war eine überraschende Entdeckungsreise.
Beaune ist ein Zentrum der Weingüter und dann erstaunt es nicht, wenn man einer überdimensionierten Weinbergschnecke über den Weg läuft. Die Gegend wir als die Côte d´Or bezeichnet und den Weinbau hatten bereits die Römer hier eingeführt.
Ein Zeichen des Reichtums ist auch das Hôtel Dieu, erbaut von dem Ritter Nicolas Rolin im Jahre 1443, wie er selbst schrieb: „im Interesse seines Seelenheils“. Tue Gutes und rede darüber, war schon damals ein wichtiges Vorgehen, so erfuhr der König von Frankreich davon, der genehmigte Privilegien, die mit Einkünften aus einer Stiftung die Kosten des Krankenhauses trugen. Bis 1974 wurden die Gebäude, zum Schluss als Altersheim, genutzt. Danach wurde es zum Museum und in den Ursprungszustand zurück versetzt.
Dass zu so einer großen Anlage auch eine dem entsprechende Küche gehört, liegt nahe, aber auch eine Apotheke war vorhanden und ein Labor, in dem die Medikamente, Salben und Tees zubereitet wurden.
Wie man am letzten Bild sieht, bekommen alle Besucher einen Audi-Guide mit dem man selbstständig das Museum erkunden kann; der sprach für uns Deutsch. – Auch hier ist es mir nur möglich, dass was wir erlebt haben anzureißen und nur einen kleinen Teil meiner Bilder zu veröffentlichen.

















































































