Lido di Volano

Ein Lido, also Strand reiht sich an den anderen. Dabei haben die meiste der Strandabschnitte ein kleines Zentrum mit Geschäften. Hier ist die Bebauung höher, es gibt kleinere Hochhäuser, dann kommen Straßen mit Einfamilienhäusern, kleinen Reihenhäuser für die Ferien und dann die Campingplätze mit Bungalows, Freizeitanlagen, Lokalen und Geschäften. Jetzt zum Wochenende ist ganz schön was los, parallel stieg die Lautstärke, vor allem durch die vielen Hunde, die die Italiener mitgebracht haben.

Da hilft nur eines, so schnell wie möglich auf die Räder und auf den Fahrradweg, der die Küste entlang führt. Nach 2 weiteren Lido-Lidi? hörte endlich die Bebauung auf und der ausgezeichnete Fahrradweg wurde zu einem Waldweg, den wir uns mit einigen anderen Fahrradfahrern und Wanderern teilen mussten. Einige Baumstämme musste man umfahren.

Nach diesem Abschnitt ging es auf dem Damm weiter. Das viele Holz, das die Wellen angespült hatten, waren zu kleinen Kunstwerken gestaltet worden. An diesem Abschnitt gibt es keinen Sandstrand, die Wellen reichen bis an die Felsbrocken des Dammes heran. Es folgte wieder ein Abschnitt im Wald, aber dieses Mal recht breit und frisch geschottert, der plötzlich asphaltiert war und erreichten wir auch den Lido di Volano. Der war wieder mit Autos zu erreichen und bestand neben dem schönen Sandstrand aus einigen Strandbars, die auch Mahlzeiten anbieten. (Pappteller und Plastikgeschirr, aber die Miesmuscheln waren sehr gut.

Als wir zurück fuhren entdeckten wir auf einer Waldwiese direkt an der Straße eine Gruppe von Rehen, die den Trubel wohl gewohnt waren. Als wir dann durch das erste Waldstück kamen sahen wir noch einmal eine Gruppe Rehe, vielleicht 20 Meter vom Weg weg. Damit war es aber noch nicht genug, denn nahe der Häuser in einer kleinen Wiese stand ein Fasan, der sich langsam in den Wald trollte, als er bemerkte, dass er entdeckt worden war.

Kaum zu glauben, wenn man jetzt den Krach auf dem Campingplatz um uns herum aushalten muss. Nun morgen geht es weiter.

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