Die Anfahrt durch die Poebene war nicht spektakulär. Auf Landstraßen umfuhren wir die größeren Städte wie Ferrara. Die Sträßchen waren durchweg eher schmal, so war meist eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h vorgeschrieben. Immer wieder stehen Blitzer am Straßenrand, das hält einige Italiener nicht davon ab im Überholverbot flott an anderen Fahrzeugen vorbei zu fahren. Auch auf ein Blinken im Kreisverkehr wartet man hier vergebens.

Zur Mittagszeit kamen wir an und fanden zentrumsnah einen Parkplatz für unser Wohnmobil. Überall findet man im Zentrum kleine Stadtpläne wodurch man sich gut zurecht findet. Mehrere Kanäle durchziehen den Ort. Die Wege entlang der Kanäle sind so schmal, dass man dort nicht mit Autos rechnen muss.

Die Kanäle kreuzen sich mehrmals. Um den Fußgängerverkehr zu ermöglichen sind diese Kreuzungen mit diagonalen Brücken überbaut. So steht man am höchsten Punkt nicht nur über dem Wasser, sondern kann in alle 4 Kanäle schauen. Verkehr haben wir auf ihnen nicht beobachten können, aber es liegen einige Boote am Ufer, die als Sitzplätze für Restaurants dienen.

Zum Mittagessen bekamen wir die berühmten Brötchen (s. Foto) angeboten. Obwohl wir in uns einem touristischen Zentrum befinden, sind die Preise moderat, ab 11 € kann man zu Mittag essen, Wein und Kaffee sind deutlich billiger wie in Crailsheim. Noch etwas zu den Preisen: K-H fragte nach dem Wohnmobilverbrauch. Über die Alpen bis zum Gardasee haben wir deutlich weniger wie 10 Liter auf 100 km verbraucht.
