Manchmal liegen da so Handzettel rum, einer davon pries eine Kakteengärtnerei an. Bei der Planung der heutigen Tour stellten wir fest, dass sie auf unserem Weg liegt. Also schauten wir heute Vormittag vorbei und stellten fest, dass die Öffnungszeiten am Nachmittag lagen. Über eine Telefonnummer bekamen wir Kontakt und einer der Besitzer kam und lies uns herein.

So etwas habe ich noch nicht gesehen, noch größer wie im Frankfurter Palmengarten und alles frei ausgepflanzt. Über Tröpfchenbewässerung wird die Wasserzufuhr geregelt. Dadurch sieht man natürlich überall die Schläuche liegen.


Eigentlich ist die Zeit der Kakteenblüte vorbei, aber hier blühten selbst Echinocereen noch. Es sollen etwa 3 tausend Arten zu sehen sein. Die ältesten Pflanzen sind 40 Jahre alt und gehen durch die 5 m hohe Decke. Auch gab es einiges zu kaufen, die kleinen Pflanzen für 2 € das Stück.


Da heute ununterbrochen die Sonne schien, wurde es im Gewächshaus ziemlich warm und wir verabschiedeten uns schweren Herzens. Der Michelin-Führer Lampaul-Guimiliau 2 Sterne gegeben. Dabei handelt es sich um eine typisch bretonische Basaltkirche mit reichem Figurenschmuck.

Der Turm steht davor und ist unten offen, so dass eine Verbindung zwischen den Kirchhöfen entsteht. Innen wirkt die Kirche sehr hell und ein geschnitzter Holzbalken trennt den Kirchen- vom Altarraum ab. Nun war es nur noch ein kurzes Stück nach Süden, nach Châteaudin und dem Nantes-Brest-Kanal.