Vom Campingplatz kann man erkennen, dass am Hang des gegenüber liegenden Ufers ein Weg verläuft. Ein bisschen Suchen und wir fanden den Fahrrad-Weg mit der Bezeichnung Au fil d`Eygues, was so viel bedeutet wie: Entlang der Eygues. Bei herrlichem Wetter suchten wir den Einstieg zu diesem Weg, der zu erst noch asphaltiert durch die Außenbezirke von Nyons verlief, später einer Naturstraße mit Schlaglöchern glich.



Nicht desto trotz war die Landschaft wunderschön, der Straßenverkehr weit weg, es blühte, im Moment überall der ausdauernde Lein und im Hintergrund die Ausläufer der Alpen. Besonderer Höhepunkt waren 2 Bach-Durchfahrten. Bei der ersten ging es noch zügig, bei der zweiten zogen wir die Schuhe aus und krempelten die Hosen bis über die Knie.

Kurz darauf erreichten wir Les Pilles. Hier gibt es eine Brücke über die Eygues, da wir aber nicht auf die Hauptstraße wollten, blieben wir auf der linken Seite und erfreuten uns an der nun asphaltierten Straße.


Unterwegs blieb ich immer mal wieder stehen, da ich „Blümchen“ fotografieren wollte. Hier mal wieder zwei Orchideen am Wegesrand. Wir fuhren noch ein paar Kilometer über Curnier hinaus und hatten einige heftige Steigungen zu überwinden. Die Landschaft war beeindruckend, aber uns wurde der Weg zu anstrengend, wir mussten ja auch wieder zurück.

In Curnier gibt es eine kleine Bar mit Restaurant, was für einen 200 Einwohner zählenden Ort nicht selbstverständlich ist. Zur Mittagszeit waren dann auch etliche Tische besetzt. Gut gestärkt fuhren wir danach zurück und kauften in der Cooperative von dem berühmten Olivenöl der Gegend ein.