Fahrt nach Norden

Mit Albarracín waren wir in den Montes Universales. Die meisten Höhen liegen bei 1500m. Auf unserer Weiterfahrt folgten wir dem Guadalaviar. Auf den ersten Kilometern ragten immer wieder Felsen steil hinauf. Das war dann auch so eine Stelle, wo wir Geier beobachten konnten. Das ist immer wieder ein besonderes Erlebnis.

Bis zur nächsten Ortschaft ging alles gut, nur dann war unsere geplante Straße gesperrt und wir mussten über einen 1705m hohen Pass ausweichen. Dort oben waren noch keine neuen Blätter an den Bäumen, auch regte sich auf den Wiesen nichts, alles war winterlich grau. Zum Glück ging es gleich darauf wieder hinunter. Wir überquerten eine weite Ebene und kamen dann wieder in die Berge. Südlich von Zaragoza landeten wir in einem Campingplatz bei einem Stausee.

Bei Caladayud beginnt ein pittoreskes Sträßchen. Über 15 Tonnen und über 10m Länge und 3m Höhe sind Fahrzeuge nicht erlaubt. Also durften wir da durch. Zweimal kamen uns andere Fahrzeuge entgegen, Ausweichstellen waren gerade nicht in Sicht, so schoben wir uns mit eingeklappten Spiegeln langsam an einander vorbei.

Die Schlucht erstreckte sich über gut 15 km und an Höchstgeschwindigkeit waren nur 40 km/h erlaubt aber schön war es doch, atemberaubend. Meist war kein Platz zum Anhalten. Zum Abschluss fanden wir noch einen verlassenen Ort und zu deren Fuß zwei verschiedene Malvenarten. Die rechte hat weiche haarige Blätter. Jetzt sind wir zwischen Zaragoza und Huesca auf einem Campingplatz am Rande eines Dorfes angekommen. Die Pyreneen konnten wir schon in der Ferne aufragen sehen.

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