Weiterfahrt nach Albarracín

Nach einer weiteren Fahrt mit den Rädern an der Küste entlang durch die Olivenplantagen war uns klar, dass wir uns hier nicht richtig wohl fühlen zwischen Hochhaus-Appartements und Plantagen. An Hand der Landkarte suchten wir uns eine Alternative, die uns heute in die Berge geführt hat.

Gudrun hat einiges gefilmt, als wir durch Täler, die uns an Arizona erinnerten gefahren sind.

Mehrere Orte mussten wir umfahren, da sie für unser Wohnmobil nicht befahrbar erschienen. Die Häuser klebten in mehreren Schichten übereinander an den Hügeln, meist im Farbton der anstehenden Erde und Ziegeln gefärbt. Außerdem sind wir wieder im Frühling, die Laubbäume leuchten hellgrün in den blauen Himmel.

links: Erinacea anthyllis, Blauer Ginster

Das letzte Stück von Teruel folgten wir einem immer enger werdendem Tal des Guadalaviar hinauf. Bei einem Parkplatz wurden wir auf Reste eines römischen Aquäduktes hin gewiesen. Der Kurze Weg erwies sich auch botanisch als sehr interessant.

Damit komme ich zum Highlight des Tages, denn beim Mittagessen mussten wir bar bezahlen, denn es gab kein Strom und das in ganz Spanien von mittags bis zum frühen Abend. Wir müssen wohl noch kurz vorm Shutdown getankt haben.

Albarrach

Wer weiß wie unser Tag sonst verlaufen wäre. Die meisten Läden haben zu gemacht, da die Registrierkassen nicht gingen. Jetzt fehlt nur noch das Internet, um einige Pflanzennamen heraus zu bekommen. Das muss halt heute ohne gehen. Für den Text mache ich einen Hotspot auf. Bis morgen.

Hinterlasse einen Kommentar