Seit Sonnenaufgang scheint die Sonne und nach frischer Nacht wurde es schnell wärmer, wenn auch ein heftiger Wind einem die Wärme aus den Händen weht. Trotzdem wollten wir versuchen nach Montpellier zu fahren.


Das geht einfach immer gerade aus, aber auf einer stark befahrenen Straße, deswegen folgten wir einer Fahrrad-App, die uns den bestmöglichen fahrradtauglichen Weg vorschlug. Dazu kamen einige Baustellen, vor allem in Montpellier, dort bauen sie eine Straßenbahnlinie in die Vororte, was unseren weg von erwarteten 17 km auf 24 km anwachsen ließ.


Dafür kamen wir an einer Orchideenwiese vorbei, wo bestimmt an die Hundert Himantoglossum robertianum (Riesenknabenkraut) standen. Die Weiterfahrt in die Stadt war recht mühselig, da es kaum Fahrradwege gab, dafür aber viel Autoverkehr. Häufig sahen wir Graffittis, die meisten aber von geringem künstlerischem Wert, lässt sich gut wieder übermalen, was wir auch oft entdeckten.

Den eigentlichen Stadtkern erreichten wir nicht, wir hatten Hunger und fanden ein nettes Restaurant. Danach zog es uns nur noch zum Campingplatz. Nachdem ich mich auf der Karte orientiert hatte, waren wir in 11 km wieder zurück. Highlight war ein munter sprudelnder Bach, den wir auf einer sehr engen Brücke überquerten.