Sonnenschein und kaum Wind waren die besten Voraussetzungen für eine längere Tour. Noirmoutier liegt ganz im Norden und ist durch ein größeres Gebiet mit Teichen, das Marais, getrennt. Zwei Dämme dort hin, auf einem besteht ein separater Fahrradweg, der sehr frequentiert wird.

Zuerst erreichen wir den Hafen, der mal wieder leer gelaufen ist. Auf der nördlichen Seite erstreckt sich das Städtchen. Einige Plätze waren sehr belebt, viele saßen in den Straßencafés draußen auf dem Gehsteig. Etwas erschrocken über die Menge fuhren wir auf dem Damm bis zur Hafeneinfahrt und weiter an der Küste durch Kieferwald.


Dann kehrten wir von hinten in den Ort zurück und waren überrascht über die angenehme Atmosphäre in den Gassen, den netten kleinen Läden und Restaurants, die hier nicht überlaufen waren und gutes Essen zu angemessenen Preisen anboten, für uns gab es mal wieder Miesmuscheln, einmal mit Curry- und einmal mit Roquefort-Soße.


Gestärkt machten wir uns auf in die nordwestliche Ecke: Port-de-L´Herbaudiere. Hier gibt einen größeren Fischereihafen und Strände nach Westen und Norden. Von nun ab ging es weitgehendst auf anderen Wegen wieder zurück zum Campingplatz. Fahrräder aufladen und einpacken, denn morgen geht es weiter.
