Podgradec

Die Möglichkeit mal wieder mit dem Fahrrad problemlos Fahrrad zu fahren, führte dazu, dass wir noch einen Tag hier verbringen. Der Campingplatz ist zwar sehr einfach und heute fanden wir in der Nachbarschaft einige bessere, hier im Osten des Ortes. Wir konnten unsere Vorräte auffüllen, was mit Euros problemlos ging, dafür bekamen wir später im Restaurant als Wechselgeld nur Albanisches Geld. Jetzt sind wir im Besitz eines 2000ders.

Entlang des Sees führt ein Fahrradweg, dem wir etliche Kilometer folgten. Auch hier fanden wir immer wieder Personen, die Produkte anboten. Darunter auch Fisch aus dem See. Eine historische Waage hatten sie auch dabei. Wofür sie die Kombizange brauchen erschloss uns nicht, aber wir kauften ihnen auch keinen Fisch ab.

An einer anderen Stelle stand eine beeindruckende Ruine. Hinter mehreren Toren wurde irgend wie und an irgend etwas gearbeitet. Auffallen tat uns jedenfalls die Graffiti-Fassade.

Zurück im Ort besuchten wir ein Restaurant am Strand. Meine Forelle schmeckte gut, aber Gudruns Petulla te Fshira (gefüllte mehrlagige Pfannkuchen) waren wirklich etwas Besonderes.

Entlang der Promenade erstreckt sich ein Park. Hier wurden wir auf eine größere Gruppe von meist älteren Männern aufmerksam. Sie spielten an mehreren Tischen meist eine Domino-Variante oder Schach.

Auf dem Nachhauseweg fielen uns noch 2 Dinge auf: Eine überdimensionale Steinschleuder und kurz vor dem Campingplatz ein gefestigter Schützen stand, wovon es hier etliche gibt.

Noch eine Anmerkung zu Albanien: Ja, hier ertönt regelmäßig, aber nicht nervtötend der Ruf des Muezzin, oft haben wir ihn einfach überhört. Die Frauen, egal welchen Alters, laufen wie bei uns gekleidet herum, selbst ein Kopftuch findet man hier nicht.

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